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Thema: ”Allgemein“


Clubs und Veranstalter bei Facebook

Facebook ist das soziale Netzwerk in Österreich, also habe ich gestern ein bißchen recheriert, ob und wie Facebook von den heimischen Clubbetreibern und Veranstaltern genutzt wird. Als erstes ist mir aufgefallen, viele sind mit einer Gruppe, oder Fanpage zu finden, egal ob Flex, oder Fluc, Pratersauna, Planetarium. Aber kommunizieren sie auch mit Ihren Mitgliedern? Kommunizieren die Mitglieder untereinander à la ‘Hey heute Abend super Line Up, da steh ich auf der Tanzfläche, wie eine 1, wer kommt von Euch?’  oder richten sich die Veranstalter einmal die Fanpage ein und das wars? Positiv aufgefallen sind mir Skykitchen, da merkt man die Fanseite lebt, sie geben Hintergrundinfos, laden Fotos hoch, antworten auf Fragen und vor allem die Fans können auch auf die Pinwand posten, was bei vielen, die ich mir angeschaut hab, nicht der Fall ist (siehe Flex).

Negativ aufgefallen ist mir, wenn man erst ein Fan werden muss, um überhaupt Zugang zu der Seite zu bekommen. Vielleicht ist das so eine Türstehermentalität: Nein, hier kommst Du nicht rein, musst erst klicken, ätschibätsch.

Weiter, wenn sich die Betreiber nicht um Ihre Seite kümmern, dass dann schnell die Gruppen zugemüllt werden mit Werbung für andere Sachen, so wie hier in der Volksgarten Gruppe. Und es wirkt auch nicht gut, wenn irgendeiner wohl mal angefangen hat ein Programm zu posten, sich dann aber nie wieder um die Seite kümmert. Ein Programm von 2008 macht einfach keinen guten Eindruck.

Interessant fand ich, wieviele Posts sich um die Beurteilung der Clubs drehen, also wie war der Abend, wie war die Music, wie ist der Club gesamt, auch hier, wenn die Seite nicht gepflegt wird, überwiegen dann schon einmal die negativ Postings.

Es gibt mittlerweile ziemlich viele Club Fan Gruppen auf Facebook, also nicht vom Betreiber selbst, sondern einfach von Leuten, die gerne dorthin gehen. Vielleicht ist das sowieso die beste Lösung, wenn man sich nicht selber um seine Seite kümmern kann, dann einfach begeisterte und social Web erprobte Stammgäste machen lassen.

Einer, der in meinen Augen alles richtig macht, weil ich immer weiß, wann er wo auflegt, ich die neuesten Downloads bekomme, man mit ihm in Kontakt treten kann, er mir immer nette Einladungen schickt, ist Florian Keller

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Was uns gerade umtreibt

Wir können eigentlich nur Gutes berichten, uns geht es gut und unseren Projekten auch. Hier ein kurzer Überblick, was sich getan hat.

Lovelybooks entwickelt sich echt sauber, in den letzten drei Monaten haben sich dort die unique Vistors von 58.000/Mai auf 120.000/August verdoppelt. Wir haben eine Menge Spass und das scheint man uns anzumerken. Es gibt so viele tolle Dinge, die man in der Buchwelt machen kann. Angefangen haben wir mit dem Autorenticker, der alle twitternden Autoren auf Lovelybooks vereinigt. Wir haben erstmalig die Leser Rezension 2009 ins Leben gerufen, hier küren Autoren die interessanteste Leser Rezension und, und, und…

Meep hat einen netten kleinen Beitrag auf Netzwertig bekommen, was uns voll gefreut und so motiviert hat, dass wir wieder Geld eingesammelt haben für das nächste Entwicklerpackage. Ja, ja, in unserem Fall gilt echt der Spruch ‘ohne Moos, nix los’….Noch eine Bitte: wir sind glücklich über jeden einzelnen Menschen, der sich bei Meep registriert und für Belebung sorgt. Das ist jetzt die kritischte Phase, man geht mit was online, aber keiner macht mit, weil noch keiner mitmacht.

Tiscover ist unser neuestes Projekt, hier unterstützen wir das Team bei Facebook, Twitter und Communityaktionen. Das ganze Tiscover Team inkl. Vorstand machen aktiv mit, das haben wir so auch noch nicht erlebt und erst recht nicht erwartet. Das sind aber schon einmal die besten Vorraussetzungen, damit das Ganze ein Erfolg wird.

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Hunger – vor und hinter dem Bildschirm

Social Media und die Lokale, Gast- und Wirtshäuser, Teil II. Montag, kurz nach Mittag, der Magen grummelt – Hunger! Nahrungsaufnahme – wo, was Essbares auftreiben. Der Teleworker blickt in den Bildschirm und surft die Lokale der näheren Umgebung ab.

Der Wochenmenüplan in der an und für sich sehr guten und netten Gastwirtschaft Kaiserwalzer ist leider nicht aktuell (auch nicht am Montag Abend). Mmmmh, dabei haben die doch vor gar nicht allzu langer Zeit – wie mir im Gedächtnis geblieben ist – mit einem Flyer in den Briefkästen, bei den Menschen des 6.Bezirkes für einen Lokalbesuch “geworben”. Der Hunger wird größer.

Mein ehemaliges Menü-Lieblingslokal für gute und schnelle Nahrungsaufnahme, das Falkensteiner Stüberl hat einen neuen Pächter, eine neue Pächterin. Der/Die macht das ganze brav und stellt, wie sich das so gehört, ein Schildchen, eine Tafel raus auf die Straße – ich möchte aber jetzt und vor dem Rechner wissen, was es gibt. Fehlanzeige! Das Lokal, jetzt Gasthaus Falkenstein, hat zwar eine neue Website, aber der Menüplan ist (Montag Abend) auch der von letzter Woche – Schade.

Gut und besser macht es da schon das recht bekannte Salzberg. Die Mittagskarte wird per Mail zugestellt, habe mich aber nicht subscribed, dauert wahrscheinlich bis das Mail rausgeht – nicht jetzt erkenntlich, was es mittags gibt. Der Hunger wird größer.

Ich schaue rüber in den 5.Bezirk, zum Schloßquadrat. Der relativ neue Italiener Margareta und das Wiener Beisel Silberwirt bringen den Wochenmenüplan aktuell, passt also, wunderbar. Dann geht’s auf zum Italiener, Hunger stillen.

Das nur Stichproben, die Palette reicht logischweise und sicherlich von-bis. Und klar: viele Wirte und Gasthäuser leben von der Laufkundschaft und von der guten, mal besseren Lage des Lokales und sehen den Online-Bereich als nicht so wichtig an…zu vernachlässigen ist es aber meines Erachtens auch – und natürlich – nicht.

Es muss ja nicht etwas Web-Facebook-Riesiges sein, wie das die Megaketten Pizza Hut und Chick-fil-A mit über 1 Million Facebook Fans vorlegen (1, 2) – aber ein wenig aktueller, unmittelbarer könnte der kulinarische Mittagsmenügenuss in einigen Wiener Gaststätten schon rüberkommen.

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ja, ja dann machen wir mal

hab gestern testweise eine erste adwordskampagne auf meep geschaltet, einfach zum schauen, ob und was sich tut. fang jetzt auch an ein paar kompetente leute anzuschreiben, mit der bitte sich mal meep anzuschauen….. irgendwie müssen wir ja starten…und ich kann nicht nichts machen….schlimm, schlimm, schlimm…. immer dieser drang was zu machen…übrigens kritik in form von, was alles noch fehlt auf meep, damit können wir zur zeit aus geldmangel nicht umgehen…das ist vielleicht das schlimmste an meep, die ganze liste an funktionen, die  noch fehlen: komplette facebook/twitter anbindung und tausend andere dinge.  das ist der schmerzpunkt bei solch einem projekt, am liebsten würde man für immer und ewig im geschlossenen beta modus bleiben, bis alles passt…aber das ist auch quatsch. deshalb machen wir jetzt einfach mal und schauen, wie sich alles entwickelt. übrigens danke auch mal an dieser stelle an mat wiemann, der meep die letzte zeit bei der programmierung unterstützt hat …danke dir!

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Was hilft, wenn die Pipes – nicht die von Yahoo – verstopft sind

Seit geraumer Zeit grummelt und motzt das Rohr, das nicht sichtbare, das Abflußrohr meiner Badewanne. Manchmal ist es so – gemein, böse? – das es noch Minuten nachblubbert und rülpst. Wie man sich denken kann, quite unangenehm. Auch meine Freundin fühlt sich zuweil schief von rechts unten angemorchelt. Es ist ja nicht so, dass ich ein so inniges Verhältins zu meiner Badewanne – oder gar zu den nicht sichtbaren, darunterliegenden Rohre hege und pflege – aber nach einiger Zeit geht einem soetwas auf den Wecker und den Geist. Da ruft man die Nummer “Sicher” an, die Hausverwaltung und die sollte sich darum kümmern, was sie auch getan hat.

Ein netter, dynamischer Herr (professionell, zuvorkommend, hilfreich mit Tipps) von der Firma Rohrmax nimmt sich der Sache an. Er hilft zuerst dem Küchenabfluss – auch diesem war ganz übel, pro Durchgang des Geschirrspühlers konnte man mit 3-4 “Bäucherchen” rechnen, Wasser in der Küchenspühle hochgekommen – und widmet sich dann dem Badezimmer-Geräusch-Monster ohne Angst; kann es jedoch im Badezimmer nach mehrmaligem und unterschiedlichem Taktiken des Rohre-Voodoos (“Hektor” heisst das Saugteil…oder Hector mit c?) nicht vertrieben.

TIPP: Wenn Leitungen blubbern oder motzen und man mit herkömmlichen – aus welchem Grund auch immer – Entstopfungsmethoden nicht weiterkommt. Man nehme einen großen Topf, den größten den man zuhause hat, gibt Wasser rein, aufkochen (richtig schön heiß), Salz (oder auch Essig, dann Wasser weniger) hinzu, richtig viel (halber Kilo) und gießt das in den entsprechenden Ausfluss – eine längere Zeit (am besten über Nacht)
nicht mit Wasser nachspühlen.

Grund: Normales heißes Wasser darf nur mit X° (zu wenig) aus dem Hahn kommen; das löst die Fette und Unsauberkeiten etc. nicht aus dem Rohr – nur kochendes, extraheißes H2O mit Salz- oder Essig-Kombination tut Gutes. Apropos: Sämtliche Mittelchen die auf chemischen Wege nachträglich – zur Vorversorgung sind sie “ok” – was in Ordnung bringen sollen, sind für die Katz’. Am besten regelmäßig/unregelemäßig das “Kochende Wasser-Spiel” machen = nie wieder Rohrprobleme, nie wieder Rohrreinigungsgesellschaften rufen müssen.

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Social Media und die Gaststätten

Wie gehen heimische Lokale und Gaststätten eigentlich mit dem Thema Social Media um? Jüngst, bei unserem letzten morgenjungs-Besuch in Tirols Landeshauptstadt: Nach einem an sich spannenden Meeting mit Tiscover, checkten wir (Christoph, Michael und ich) eher zufällig, weil gleich in der Nähe, ins Lokal Theresienbräu ums Eck; für eine kurze Nachbesprechung…wie sich das so gehört. Ein nettes Lokal, wahrscheinlich eh stadtbekannt, ziemlich groß, schöne Auswahl an Speis und Trank. Das WC im hinteren Teil des Lokals: An der traurigen Pissoir-Wand hängt ein DIN4 Zettel, schwarzweiß, so ich mich erinnere, mit dem – sinngemäßen – Inhalt: Das Theresienbräu ist jetzt auf Facebook, tritt unsere Gruppe bei, tolle Angebote gibts online, aktuelle Ankündigungen, untereinander kennenlernen uvm.

Gut & fein, so denke ich. Ein Lokal das proaktiv in das Thema einsteigt und was macht und was tut – Interaktion – nicht starr auf Bewertung und Reviews von Nutzern wartet (Qype); den Geist und Spirit, den Lokale nur offline verströmen können, versuchen auch ins Netz zu transportieren; ohne, dass ich jetzt vor Ort gewusst habe – nicht erkenntlich – ob das eine von Fans gelaunchte Gruppe oder gar eine vom Lokal Theresienbräu gestartete und gepflegte Gruppe – gar Fanpage – ist.

Der nachträgliche Blick auf Facebook bringt dann ein wenig Ernüchterung. 2 Gruppen fürs Theresienbräu eine größere, eine kleinere, beide von Stammgästen gelauncht (die Gründer aus London bzw. United Arab Emirates kommend!).

Die größere hat über zweihundert Fans, 1 Diskussionsthema, 2 Fotos online, eine Veranstaltung – datiert Ende April. Schade, denke ich mir. Aus Begeisterung gestartet, Potenzial da….doch was und wie weiter? Eine tote und leblose Gruppe/Fanpage ist nicht wirklich sinnvoll, wenn sich niemand darum kümmert = Fans enttäuscht. Weiß das Theresienbräu, das es diese Gruppen überhaupt gibt? Will der Lokalbetreiber da nichts machen (Facebook eignet sich wohl momentan recht gut dafür), nichts weitermachen, step by step, ganz klein anfangen? OK, verstehe schon, Hauptumsatz wird offline gemacht, im Wirtshaus. Aber irgendwie SCHADE für das Theresienbräu, Innsbrucks erstes Brauwirtshaus…eine noch nicht genutzte Chance.

Nach kurzem Reserach auch passend zum Thema: Nicht nur Facebook, auch Twitter könnte man dementsprechend sinnvoll im Dienste der Lokalkultur einsetzen, meint Lawrence Perry in ‘How Restaurants Can Take Advantage Of Twitter And Other Social Media’.

Wenn jemand Lokale kennt die – nicht nur über Facebook – engen Online-Kundenkontakt pflegen, freu ich mich über Hinweise.

UPDATE: Das Cafe Reisinger im 1.Bezirk, Innere Stadt, Wien hat einen Twitter Account, der auch gut..öhm…”gefüttert” wird, jetzt aber in Urlaub. Danke an Drageekeksi für den Hinweis.

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Nein, große Blogschreiber vorm Herrn sind wir nicht…

…und wir wissen auch, es könnte der Eindruck entstehen, dass bei meep gar nicht weiter geht.

Aber wir haben einen Termin, an dem wir eine erste Version online stellen wollen und das ist der 7 Mai und das hält uns vom Schreiben ab.

Einen Termin rauszuschreien, hat ja so seine Tücken. Weil jeder, der schon einmal so ein Projekt gemacht hat, weiß, es kommen tausend Dinge dazwischen. Da passt was nicht, hier fehlt was und der Teufel steckt sowieso im Detail. Wir haben ganz am Anfang einen einzigen Satz auf einen Zettel geschrieben, der jetzt über dem Arbeitsplatz hängt: Überlege Dir noch einmal ganz genau und in Ruhe, ist es das, womit Du online gehen wolltest?

Das soll uns davon abhalten den letzten Meter zu überspringen und irgendwas online zu stellen. Also falls wir am 7. Mai nicht online sind, dann heißt das, der Zettel ist Schuld.

Aber auch so geht einiges weiter, im Moment finanzieren wir ja alles aus eigener Tasche und da kein Goldesel im Keller steht, haben wir jetzt einen Antrag bei Departure in Wien eingereicht. Falls wir da für Meep eine Förderung bekommen, wäre das natürlich ein Traum, oder besser gesagt 7 Meilenstiefel. So ein Antrag auszufüllen, ist übrigens ein guter Check, ob das Projekt überhaupt Potential hat. Man hinterfragt noch einmal das Projekt von ganz anderen Seiten.

Und was ist mit morgenjungs.com? Die Seite befindet sich jetzt noch im Aufbau, aber da wir ja noch andere Projekte umsetzen, macht es Sinn, alle auf einer übergeordneten Seite zu bündeln. Stück für Stück hangeln wir uns also nach vorne…

Also hoffentlich bis bald

Mirjam

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